Level 2

Der Superschlaue Gaming Blog

Samstag, 10. September 2011

The Stanley Parable

Letztens war ich mal wieder auf der Suche nach ein paar netten Indie Games, die über übliches Casual Gehüpfe und Gedrücke hinaus gehen. Dabei bin ich auf eine interessante Mod gestoßen.
Sie heißt The Stanley Parable und basiert auf der Source Engine.
Wenn ihr also ein Valvespiel (z.B Half-Life2, Counterstrike, Left4Dead) besitzt, solltet ihr euch dieses Spiel mal ansehen. Runterladen kann man es z.B hier

Warum erzähle ich euch das jetzt? Ganz einfach, da eine "Runde" dieses Spiels relativ kurz ist, habe ich mir vorgenommen im Laufe des Tages ein kleines Video davon zu erstellen, für alle die nicht im Besitz der Source Engine sind. Besser erlebt man das Spiel aber wenn man es selbst spielt, wer also die Möglichkeit hat, sollte sie nutzen und sich das Video noch nicht ansehen.


Kurz gesagt: Ich werde hier im Laufe des Tages ein bisschen spoilern ;)

Freitag, 9. September 2011

Special: Top 5 Silent Hill Songs

Ein Silent Hill Special kommt selten allein, deswegen präsentieren wir euch heute unsere Lieblings-Silent Hill Songs.
Die Musik ist ein ganz besonderes und wichtiges Element jedes Silent Hill Titels. Sie passt perfekt zur Stimmung und macht das Spiel erst zu dem was es ist. Schon seit dem ersten Teil ist Akira Yamaoka das Genie hinter jedem Sound den wir in Silent Hill zu hören bekommen. An seiner Seite ist seit dem dritten Teil die amerikanische Sängerin und Synchronsprecherin Mary Elizabeth McGlynn, die jedem Soundtrack ihre bezaubernde Stimme leiht. Zusammen machen die beiden Meisterwerke, wie sie in keinem anderen Spiel zu finden sind.
Ich habe mich also mal mit meinem guten Freund und ebenfalls Silent Hill Fan Jimmy zusammengetan und wir haben versucht aus vielen tollen Liedern unsere Top5 zu finden. Die nachfolgenden Lieder sind dementspricht nicht unbedingt das, was wir im einzelnen als Top5 gewählt hätten sondern eher ein Kompromiss.
Das merkt man vor allem am ersten und zweiten Platz. Würde es nach Jimmy gehen wären Platz 1 und 2 vertauscht, in dem Fall hab ich mich dann aber für meine Variante entschieden. Ansonsten waren wir uns ziemlich einig was die anderen Plätze angeht.
Die hier gewählten Songs sind auch vor allem solche, die perfekt in die Silent Hill Athmosphäre passen. Es gibt durchaus auch noch viele Instrumentalstücke und viele Lieder, die etwas rockiger klingen und eher nach "normaler" Musik. Auffällig an unserer Auswahl ist jedenfalls, dass wir die sehr melancholischen Lieder gewählt haben, wobei Platz 1 und 2 tatsächlich die besten Silent Hill Songs sein dürften, egal in welcher Reihenfolge.

Ich habe mich entschieden die Top 5 in Form einer kleinen Webshow zu gestalten, wobei es hier und da aber noch kleinere Qualitätsprobleme gab. Die Moderatorszenen sind mit Hilfe von GoAnimate.com gestaltet. Ich würde gerne hören wie euch das gefallen hat.
(Platz 1 wurde übrigens nicht wie geplant die vollen 4 Minuten gespielt. Das würde nämlich beinahe die Hälfte des Videos einnehmen)




Platz 5: Alex Theme (SH Homecoming)

Platz 4: O.R.T (SH Origins)

Platz 3: Acceptance (SH Shattered Memories)

Platz 2: Room of Angels (SH4-The Room)

Platz 1: Letter- From the Lost Days (SH3)



Leider ist das Video recht klein und schlecht zu erkennen. Eine weitere Version ist bereits bei youtube hochgeladen, sobald diese freigegeben ist, werd ich sie hier posten.

Silent Hill Special Nr.1 Warum mögen wir Silent Hill?

Wie am Anfang des Blogs bereits angekündigt, will ich neben den normalen Themen auch hier und da speziell auf meine Lieblingsspielreihe eingehen: Silent Hill.
Da sollte man sich doch am Anfang vor allem die Frage stellen "Warum gerade Silent Hill?"

Nun dafür gibt es mehrere Gründe und ich werde versuchen dabei nicht zu sehr auszuschweifen.
Was man braucht ist natürlich ein gewisses Faible für das Horrorgenre. Die Faszination für Grauen, Schrecken und Geschichten die auch mal böse ausgehen.
Es dürfte allgemein bekannt sein, dass Alone in the Dark 1992 auf dem PC das Survival Horror Genre begründet hat. Richtig populär wurde diese Gattung aber erst 1996 mit dem ersten Resident Evil auf der Playstation. Sowohl in der Resident Evil als auch in der Alone in the Dark Reihe habe ich das eine oder andere Lieblingsspiel, aber erst 1999 kam das Spiel, das meiner Meinung nach das Genre bis dato perfektionierte. Ich rede natürlich von Silent Hill.
Zur Geschichte des Spiels will ich an dieser Stelle aber noch nicht kommen.

Also was machte Silent Hill anders?
Es setzte weniger auf Schockmomente sondern auf eine dauerhaft beklemmende Athmosphäre und die Isolation des Protagonisten in einem einsamen verschneiten Städtchen (bei Teil 4 sogar nur noch in einem verlassenen Appartment).
Statt den üblichen Horror Soundtracks, in denen es vordergründig darum geht an den richtigen Stellen laute Geräusche zur Unterstützung des Schockeffekts einzublenden, war (und ist) die Musik von Silent Hill das genaue Gegenteil. Sie ist schön, ist ruhig, sie ist melodisch und an den richtigen Stellen dann das genaue Gegenteil, nämlich eine Mischung aus den schrecklichsten Geräuschen mit lautem Gehämmer und quietschendem Metall.

Somit hat Silent Hill seine Fasziniation vor allem auch einem Mann zu verdanken: Akira Yamaoka, seines Zeichens Komponist und zeitweise auch Produzent der Reihe und Chef von Team Silent.
Zur Musik kommen wir aber erst im nächsten Silent Hill Special.

Aber alleine der Soundtrack macht noch kein gutes Spiel. Der zweite Punkt der die Reihe für mich so besonders macht, ist das Japanische, das man auch an jeder Ecke merkt. Natürlich ist auch Resident Evil aus Japan, könnte vom Setting, der Story und den Charakteren (für gewöhnlich Soldaten) genauso gut aus Amerika kommen.
Selbst die neueren Silent Hill Teile, die außerhalb von Japan produziert werden, behalten noch viel von der alten Athmosphäre und dem typischen Symbolismus (auch wenn viele Spieler mir hier wiedersprechen würden).
Es geht in der Regel um irgendwelche übernatürlichen Kult- oder Geistergeschichten, nicht um Zombies, missglückte Experimente oder Aliens.

  
Noch ein Punkt, der Silent Hill gewissermaßen einzigartig macht, sind die einzigartigen Gegner. Speziell im zweiten Teil der Serie hat jedes Monster eine eigene Bedeutung, nichts ist dem Zufall überlassen. In der Regel sind die Monster echten Lebewesen nachempfunden, die aber auf die übelste Art entstellt wurden und sich nur noch zuckend und wackelnd vorwärts bewegen. So macht man Horror!


An dieser Stelle sollte man sich aber auch eingestehen, dass das Gameplay eines Silent Hill nicht unbedingt immer das Gelbe vom Ei ist. Anfangs brauchte man nur eine einzelne Taste zum Schlagen oder Schießen, später war das Kampfsystem fast schon zu komplex. Wie aber auch schon beim ersten Resident Evil kommt der Horror auch sehr stark von der Unbeholfenheit des Spielers und der Spielfigur.
Ein Punkt der außerdem sehr nervend auffallen kann, sind die vielen Türen an jeder Ecke, von denen etwa 80% verschlossen sind.

Über solche Kleinigkeiten sieht man aber schnell hinweg, da etwas ganz anderes im Vordergrund steht. Nämlich die Story! Es gilt immer ein Geheimnis aufzudecken, immer gibt es eine oder mehrere überraschende Wendungen, nichts ist so, wie es am Anfang scheint. Der psychologische Aspekt ist dabei besonders wichtig. In etwa der Hälfte der Spiele geht es vordergründig um die Psychologie des Protagonisten, denn die Stadt konfrontiert jeden mit seinen persönlichen Ängsten und Fantasien.
Speziell die Story des großartigen zweiten Teils landet immer wieder in irgendwelchen Toplisten und Charts.

Ich könnte noch tausende Gründe aufzählen und in Zukunft werden sicher auch noch ein paar hinzukommen, aber für's erste soll es reichen. Ich denke ihr versteht jetzt, warum diese Reihe für mich etwas ganz besonderes ist. Ein Silent Hill weckt Emotionen. Freude, Trauer, Ekel, Angst und doch irgendwie Zuneigung und das Gefühl immer wieder nach Silent Hill kommen zu wollen.

Montag, 29. August 2011

Deus Ex Human Revolution - erste Eindrücke

Deus Ex 1 erschien 2000 für PC und PS2
Leider habe ich noch nicht die Gelegenheit das neue Deus Ex selbst zu probieren. Nichtsdestotrotz (tolles Wort nicht wahr?) möchte ich hier schon mal meine ersten Eindrücke wiedergeben, als jemand, der noch kein jahrelanger Fan der Serie ist und es trotzdem kaum noch erwarten kann, den neuesten Streich in den eigenen Händen zu halten.

Das erste Deus Ex erschien im Jahr 2000 und war wegen seiner großen Entscheidungsfreiheit, sprich den vielen Möglichkeiten ein Problem zu lösen und dem Kampf und Schleichsystem eine Offenbarung. Wie viele Stealth Spiele kann auch dieses von sich behaupten durchspielbar zu sein, ohne auch nur einen einzigen Gegner zu töten (von Zwischen- und Endgegnern abgesehen).
Letztes Jahr warf ich mal einen kurzen Blick auf den Klassiker und hatte viel Spaß, auch wenn ich ihn aus Zeitgründen nicht beenden konnte und aus den Augen verlor.

Deus Ex 2- Leider eine Enttäuschung
Teil 2, Deus Ex Invinsible War (2003) ist bis heute ein großer Streitpunkt. Die meisten sind sich einig, dass es kein schlechtes Spiel ist, aber nicht mal annähernd an die Qualitäten des Vorgängers anknüpfen kann. Schade.

Doch jetzt ist es endlich so weit, Deus Ex soll mit Human Revolution zu seinem alten Glanz zurückfinden und wenn ich mir das Medien Feedback so anhöre, scheint es das auch zu schaffen. Okay, es gibt hier und da einige Kritikpunkte wie die etwas schwache Grafikengine, aber insgesamt ist es doch genau das, worauf man gewartet hat: Ein Action-Schleich-Shooter-RPG mit vielen Dialogen und Entscheidungsfreiheit und einer tiefgründigen Story über Modifikation am menschlichen Körper und der Beudeutung des Menschseins.

Protagonist des 3. Teils ist Adam Jensen (mit cooler Sonnenbrille)
Gespielt wird Deus Ex übrigens größtenteils aus der Egoperspektive (außer an einigen Stellen z.B wenn der Charakter sich an eine Wand lehnt). Dennoch ist es nicht unbedingt ein Ego-Shooter, da taktisches Vorgehen und Vermeiden von Kampfsituationen oft sinnvoller ist.


Ich bin jedenfalls sehr gespannt darauf es selbst Anzuspielen und werde euch dann natürlich meine persönliche Meinung und Eindrücke nachliefern.


Bildquelle:
http://www.spielepedia.de/spielearchiv/Deus_Ex/Deus_Ex_Cover_CD_Front.jpg
http://www.4gamez.de/media/DeusEx2.jpg
http://www.computerspiele.com/wp-content/uploads/2011/09/dxhr1.jpg

Samstag, 27. August 2011

Gamescom, RTL und der ganze Kram...

Lange wollte ich bereits über die Gamescom 2011 berichten und ebenso lange auch über den skandalösen RTL Bericht, wobei ich mich als einer der "Glücklichen" zählen kann, die ihn direkt bei der Ausstrahlung gesehen haben, da ich leider nicht persönlich auf besagter Messe war.

Doch dann schob ich es immer wieder auf, weil inzwischen doch schon so ziemlich alles über beide Themen gesagt wurde. Aus diesem Grund fasse ich beides nun kurz in einem einzigen Text zusammen.


Wie viele andere Gamer erwartete auch ich die Gamescom wieder mit großer Spannung und wollte wissen, was die Entwickler dieses Jahr zu bieten hätten. Leider muss ich sagen, dass die Überraschungen dieses Jahr mehr oder weniger ausblieben. Alles relevante wurde bereits spätestens auf der E3 vorgestellt, einzige technische Neuerung war die PS Vita, die nun erstmal ausprobiert werden konnte.


Die spielerischen Highlights der Messe waren für mich an erster Stelle Silent Hill Downpour und die HD Collection, sowie die Metal Gear Solid HD Collection. Außerdem Mass Effect 3 sowieso Uncharted 3.
Relativ wenig packen konnte mich dagegen der Krieg zwischen Call of Duty MW3 und Battlefield 3, da ich momentan nicht besonders gut auf Ego-Shooter zu sprechen bin (wird in einem anderen Blogpost sicher nochmal erläutert).




Die Nachberichterstattung der Gamescom richtet sich im Moment eher in Richtung des RTL Explosive Beitrags, in welchem Gamer als stinkend, ungepflegt und unnormal dargestellt wurden. Auf den Inhalt der RTL Sendung will ich jetzt gar nicht zu sehr eingehen, denn jeder der diesen Blog liest, dürfte ihn schon mindestens einmal gesehen haben.

Ich muss zugeben als ich ihn im TV gesehen hab, war ich doch sehr missmutig, hatte aber nicht erwartet, dass er Tage später noch zu einem großen Thema werden würde. Kurz zuvor wurde übrigens auch auf Pro7 ein ähnlicher aber etwas harmloserer Bericht ausgestrahlt, bei dem zwei Mädchen die Gamer (erfolglos) zu Dates außerhalb der Messe einladen sollten. Dieser scheint aber weniger bekannt zu sein und vermutlich ist das auch gut so.

DENN: auch wenn ich mich ebenso über RTL aufgeregt habe wie alle anderen, bin ich der Meinung, dass es nun langsam genug sein sollte. Der Sender hat von den meisten Spielern und Spielemagazinen sein Fett weg gekriegt und intern gab es vielleicht auch Ärger für die verantwortlichen Redakteure. Dass RTL sich gerne über bestimmte Gesellschaftsschichten lustig macht, ist wohl kaum ein Geheimnis, aber deswegen muss man jetzt keinen Großkrieg anzetteln.
Gamer sollten lieber als die Klügeren dastehen und es einfach auf sich beruhen lassen. Falls RTL es dann tatsächlich nochmal wagen sollte, sich über uns lustig zu machen dann, erst DANN macht ihnen die Hölle heiß!

Samstag, 6. August 2011

Humble Bundle 3 wächst und wächst

Letztens habe ich euch ja schon vom Humble Indie Bundle 3 erzählt, einer netten Spendenaktion bei der der Spender/Käufer selbst entscheiden kann wieviel er für die angebotenen Indiespiele hergeben will und wie sein Geld auf welche Organisation verteilt wird.

Nun ist das Angebot sogar noch größer geworden. Zur bisherigen Auswahl aus VVVVV, Crayon Physics Deluxe, Hammerfight, Cogs und  And yet it moves gesellten sich nun auch Steel Storm und Atomic Zombie Smasher als Bonusgames.
Leider hatte ich noch keine Zeit die beiden auszuprobieren aber ich bin überzeugt, dass auch diese wieder viel Spaß mit sich bringen werden.
Wer bereits zu Anfang des Angebots gespendet hat bekommt die beiden neuen Spiele natürlich kostenlos dazu.

Außerdem wurden unter bestimmten Vorraussetzungen auch noch die Titel aus dem Humble Indie Bundle 2 hinzugefügt. Wer mehr als $5,60 gespendet hat erhält nun noch das großartige Jump'n'Run Braid, das Adventure Machinarium, das etwas ungewöhnliche Osmos sowie Revenge of the Titans und Cortex Command.

Damit besteht das Humble Indie Bundle 3 nun aus insgesamt 12 Spielen. Ich vermute dass es dabei aber auch bleiben wird, da zwar auch die anderen Bundles später vergrößert wurden, aber 12 bereits eine neue Höchstmarke ist.
Ich für meinen Teil freue mich jedenfalls schon auf das 4. Bundle.

Dienstag, 2. August 2011

Limbo

Das dänische Playdead Studios wurde
gegründet um Limbo umzusetzen


Gestern habe ich ein wundervolles Indie Spiel abgeschlossen, von dem ich schon im Vorraus nur Gutes gehört hatte. Es ist Limbo.
Seit einem Jahr ist Limbo nun bei XBox Live Arcade erhätlich und hat sich dort zum drittbestverkauften Spiel gemausert. Ein Jahr später, vor einer Woche, folgte dann endlich die PS3 Version im PSN erhätlich und ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen sie zu spielen.

Limbo beginnt ohne Intro oder ähnliches, man findet sich als kleiner Junge, im Gras liegend, wieder. Von da an geht es im Jump n Run Stil durch etwa drei Stunden Spielzeit. Klingt erstmal recht klassisch, ist es aber nicht.
Das Spiel ist komplett in Schwarz und Graustufen gehalten, es gibt keine Farben. Die Spielfigur selbst ist nur eine schwarze Silhouette mit weißen Augen. Das ist aber auch gut so, denn bei den Recht blutigen Todesanimationen hätte die USK dem Spiel einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Die größte Stärke des Spiels sind definitiv die Bildsprache und die einzigartige Athmosphäre, mal ruhig, mal traurig, dann wieder hektisch und für ein Jump n Run sogar stellenweise überraschend gruselig. Zum Beispiel dann, wenn man von einer der Riesenspinnen verfolgt wird und immer wieder das Ableben der eigenen Figur mit ansehen muss.




Ja man stirbt oft in Limbo. Sehr oft! Einige Fallen sind von den Entwicklern sogar so gelegt, dass man sie beim ersten Mal nicht entdecken kann. Allerdings gibt es alle paar Meter einen Checkpoint und der Tod wird auch nicht anderweitig bestraft. Er ist einfach Teil der Athmosphäre und des trial by error Spielprinzips. 



Die zweite große Stärke von Limbo sind die Physikrätsel, die zu keinem Zeitpunkt langweilig werden. Mal geht es um Magnetismus, mal wird die Schwerkraft umgekehrt und viele andere verrückte Ideen. Dabei hat die Spielfigur stets nur zwei Fähigkeiten, neben dem Laufen, nämlich Springen und Greifen (bzw Gegenstände ziehen)
Überraschenderweise hat mich das ganze sehr an die Testkammern von Portal erinnert, auch wenn das Spielprinzip eigentlich ein ganz anderes ist.



!Der folgende Absatz könnte Spoiler enthalten!
Einziger Kritikpunkt an Limbo ist die etwas zuu dünne Story. Das einzige was man weiß ist, dass der kleine Junge auf der Suche nach seiner Schwester ist. Immer wieder tauchen bestimmte Elemente und sogar andere Figuren (i.d.R. feindlich gesinnt) auf und man vermutet die ganze Zeit eine Erklärung am Ende. Stattdessen bekommt man aber einen Abschluss der offener kaum sein könnte, fast schon zu offen für meinen Geschmack.
Spoiler Ende


Bildunterschrift hinzufügen
Die etwa drei Spielstunden von Limbo sind definitiv die Reise wert. Es ist ein beeindruckendes und zugleich bedrückendes Spiel, das sowohl von Erfolgserlebnissen beim Lösen eines Rätsels, als auch von Emotionen lebt.
Ab heute ist Limbo übrigens auch für den PC erhätlich.